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05.09.24
Der Eigenverbrauch Ihrer PV-Anlage kann stark davon abhängen, ob Sie einen Speicher nutzen oder nicht. Im Folgenden zeigen wir Ihnen, wie sich der Eigenverbrauch ohne und mit Stromspeicher unterscheidet.
Ohne einen Stromspeicher können Sie in einem Einfamilienhaus etwa 25 bis 35% des erzeugten Solarstroms direkt nutzen. Das liegt meist daran, dass die PV-Anlage vor allem tagsüber Strom produziert, wenn der Bedarf im Haushalt meist geringer ist, z. B. bei Berufstätigen. Den überschüssigen Strom speisen Sie ins öffentliche Netz ein, wofür Sie eine kleine Vergütung erhalten. Allerdings ist diese Vergütung oft deutlich geringer als der finanzielle Vorteil, den Sie durch den Eigenverbrauch erzielen würden.
Mit einem Stromspeicher können Sie Ihren Eigenverbrauch auf bis zu 70% oder sogar noch höher steigern. Der Speicher sammelt den überschüssigen Solarstrom, den Sie tagsüber nicht direkt verbrauchen. Diesen Strom können Sie dann abends, nachts oder an bewölkten Tagen nutzen, wenn die PV-Anlage weniger oder keinen Strom produziert. So nutzen Sie mehr von Ihrem selbst erzeugten Solarstrom und verringern gleichzeitig den teuren Netzstrombezug.
Allerdings sollten Sie bedenken, dass ein Stromspeicher eine zusätzliche Investition erfordert. Die Kosten liegen je nach Größe und Technologie bei etwa 800 bis 1.500 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität. Daher ist es wichtig, sorgfältig abzuwägen, ob sich die Anschaffung eines Speichers für Ihre individuelle Situation lohnt. Das Team von der Hanse Solar Technik hilft Ihnen dabei, die ideale Speichergröße für Sie zu finden.
Die Investition in eine PV-Anlage ohne Speicher amortisiert sich in der Regel nach etwa 10 bis 15 Jahren, während dies mit Speicher oft schon nach 8 bis 10 Jahren der Fall ist. Abhängig von der Anlagengröße und -leistung können über eine Laufzeit von 20 Jahren Stromkostenersparnisse von mehr als 10.000 € erzielt werden. Ein höherer Eigenverbrauch und steigende Strompreise verkürzen die Amortisationszeit und machen die Investition noch lohnender.
Beim Eigenverbrauch nutzen Sie den Strom, den Ihre Photovoltaikanlage erzeugt, direkt in Ihrem Haushalt, anstatt ihn ins öffentliche Netz einzuspeisen. Sie können den Solarstrom sofort für Ihre Haushaltsgeräte, die Beleuchtung, die Warmwasserbereitung und andere Anwendungen verwenden. Je mehr Strom Sie selbst verbrauchen, desto weniger müssen Sie von externen Stromanbietern beziehen – das führt zu erheblichen Einsparungen bei den Stromkosten.
Indem Sie Ihren Eigenverbrauch steigern, verringern Sie Ihre Abhängigkeit von externen Stromversorgern und erhöhen gleichzeitig Ihre Unabhängigkeit. Da die Einspeisevergütung in den letzten Jahren stark gesunken ist, lohnt es sich finanziell immer mehr, den erzeugten Solarstrom selbst zu nutzen, anstatt ihn für eine vergleichsweise niedrige Vergütung ins Netz einzuspeisen.
Ein hoher Eigenverbrauch ermöglicht es Ihnen, den von Ihrer PV-Anlage erzeugten Strom optimal zu nutzen und Ihre Stromkosten deutlich zu senken. Jede Kilowattstunde (kWh), die Sie selbst verbrauchen, ist günstiger als der Strom, den Sie aus dem öffentlichen Netz beziehen müssten. Da die Einspeisevergütung für überschüssigen Strom relativ niedrig ist, lohnt es sich finanziell viel mehr, möglichst viel von Ihrem erzeugten Solarstrom direkt im eigenen Haushalt zu nutzen.
Wie viel Eigenverbrauch sinnvoll ist, hängt von Ihrem Stromverbrauch und den Kosten für Netzstrom und Einspeisung ab. In den meisten Fällen können Sie ohne Speicher etwa 25 bis 35 % des erzeugten Solarstroms direkt nutzen. Mit einem Stromspeicher lässt sich dieser Anteil auf bis zu 70 % oder mehr steigern. Für viele Gegebenheiten ist ein Eigenverbrauch von rund 60 bis 70 % ideal, da in diesem Bereich das Kosten-Nutzen-Verhältnis am besten ist. Ein höherer Eigenverbrauch würde einen sehr großen Stromspeicher erfordern, was die Kosten in die Höhe treibt. Dadurch verschlechtert sich die Rentabilität. Daher ist es sinnvoll, eine Balance zwischen Eigenverbrauch und Speicherkapazität zu finden, um die besten finanziellen Ergebnisse zu erzielen.
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Ja, der Eigenverbrauch mit einer PV-Anlage lohnt sich in den meisten Fällen. Durch steigende Strompreise und sinkende Einspeisevergütungen ist es heute wichtiger denn je, möglichst viel von Ihrem selbst erzeugten Solarstrom direkt zu nutzen. Das senkt nicht nur Ihre Stromkosten, sondern schützt Sie auch langfristig vor Preiserhöhungen.
Eine gut geplante PV-Anlage, kombiniert mit einem passenden Stromspeicher und intelligenten Steuerungssystemen, kann den Eigenverbrauch deutlich steigern. So machen Sie Ihre Investition schneller rentabel. Besonders lohnend ist ein Speicher, wenn Sie den maximalen Nutzen aus Ihrer Photovoltaikanlage ziehen möchten.
Ein hoher Eigenverbrauch bedeutet niedrigere Stromkosten, mehr Unabhängigkeit vom Netz und eine schnellere Amortisation Ihrer PV-Anlage. Ob mit oder ohne Speicher – wenn Sie Ihren Eigenverbrauch richtig planen und optimieren, können Sie das Potenzial Ihrer Solaranlage voll ausschöpfen und sich gleichzeitig gegen zukünftige Strompreiserhöhungen absichern.

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