
Anmeldung Balkonkraftwerk – Schritt-für-Schritt zur Registrierung im Marktstammdatenregister
Die Anmeldung eines Balkonkraftwerks im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ist gesetzlich vorgeschrieben und dient dazu, die
Aktualisiert am 20. April 2026
Die Rahmenbedingungen für Photovoltaik haben sich in Schleswig-Holstein im Laufe der letzten Jahre verändert. Klassische Zuschüsse vom Land gibt es derzeit nicht. Trotzdem gibt es mehrere Möglichkeiten, die Investition in eine PV-Anlage wirtschaftlich sinnvoll umzusetzen.
In diesem Ratgeber finden Sie einen aktuellen Überblick über Förderungen, Kredite und aktuelle gesetzliche Regelungen.
Auf Landesebene gibt es aktuell keine direkten Zuschüsse für Photovoltaikanlagen. Das frühere Förderprogramm wurde eingestellt und bislang nicht neu aufgelegt.
Eine Photovoltaikanlage ist dennoch lohnenswert und wirtschaftlich. Zudem gibt es nach wie vor zinsgünstige Kredite von der KfW-Bank.
Kommunale Förderprogramme werden regelmäßig angepasst oder auch kurzfristig gestoppt. Prüfen Sie deshalb immer den aktuellen Stand bei Ihrer Gemeinde oder Ihrem lokalen Energieversorger.
Auch ohne klassische Zuschüsse stehen mehrere Bausteine zur Verfügung.
Über das Programm „Erneuerbare Energien – Standard (KfW 270)“ lässt sich eine PV-Anlage zinsgünstig finanzieren. Gefördert werden:
Der Kredit wird über die Hausbank beantragt. Wichtig ist die Reihenfolge: Erst Antrag stellen, dann ihren regionalen Solarteur beauftragen.
Für eingespeisten Strom erhalten Sie eine feste Vergütung nach dem EEG. Diese wird bei Inbetriebnahme festgelegt und gilt für 20 Jahre. Das sorgt für kalkulierbare Einnahmen, eine stabile Planung und zusätzliche Erlöse neben dem Eigenverbrauch. Die aktuellen Vergütungssätze finden Sie im verlinkten Ratgeber zur Einspeisevergütung.
Die Einspeisevergütung spielt wirtschaftlich nur noch eine untergeordnete Rolle und steht zudem politisch zur Diskussion. Wer heute in Photovoltaik investiert, sollte konsequent auf einen hohen Eigenverbrauch setzen.
Brian Böhm
Geschäftsführender Gesellschafter.
Einzelne Städte und Gemeinden haben in der Vergangenheit immer wieder eigene Förderprogramme aufgelegt. Beispiele dafür sind:
Ein zentraler Überblick ist nicht immer gegeben. Deshalb lohnt sich ein Blick in mehrere Quellen:
Auch unser Team oder andere regionale Fachbetriebe können helfen, passende Programme einzuordnen.
Neben klassischen Förderungen wirken sich auch gesetzliche Änderungen aus. Unter anderem endete am 29. März 2026 die einjährige Übergangsfrist der EWKG-Novelle, sodass fortan eine Solarpflicht beim Neubau von Wohn- und Nichtwohngebäuden in Schleswig-Holstein gilt. Mehr dazu finden Sie hier: Solarpflicht Schleswig-Holstein
Ab Juni 2026 tritt mit § 42c EnWG das sogenannte Energy Sharing in Kraft. Damit können Sie überschüssigen Solarstrom bilanziell über das öffentliche Netz an andere Verbraucher im selben Netzgebiet weitergeben, etwa an Nachbarn oder lokale Gemeinschaften. Auf diesem Weg lassen sich in vielen Fällen höhere Erlöse erzielen als über die klassische Einspeisevergütung von rund 7,78 Cent pro kWh. Mehr dazu finden Sie hier: Energy Sharing
In Schleswig-Holstein gibt es aktuell keine direkten Zuschüsse für Photovoltaikanlagen auf Landesebene. Viele frühere Förderprogramme wurden eingestellt und bislang nicht neu aufgelegt. Trotzdem bleibt Photovoltaik wirtschaftlich sinnvoll.
Entscheidend sind heute andere Faktoren, z. B. zinsgünstige Kredite und vor allem ein möglichst hoher Eigenverbrauch. Gleichzeitig lohnt es sich immer, bzgl. kommunaler Förderungen auf dem Laufenden zu halten. Wer eine PV-Anlage plant, sollte Förderungen nicht isoliert betrachten, sondern das Gesamtsystem im Blick behalten.
Eine saubere Planung und die richtige Dimensionierung entscheiden über die Wirtschaftlichkeit. Gerne unterstützen wir als regionaler Solarteur. Vereinbaren Sie noch heute einen Beratungstermin – kostenfrei und unverbindlich.
Aktuell gibt es keine direkten Zuschüsse für Photovoltaikanlagen auf Landesebene. Frühere Förderprogramme wurden eingestellt und bislang nicht neu aufgelegt. Förderungen erfolgen derzeit vor allem indirekt über Kredite, Einspeisevergütung und einzelne kommunale Programme.
Förderprogramme finden Sie über mehrere Wege:
Direkte Zuschüsse vom Land gibt es derzeit nicht. In einzelnen Städten oder Gemeinden können jedoch zeitlich begrenzte Programme existieren, die beispielsweise PV-Anlagen oder Balkonkraftwerke fördern.

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