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06.09.24
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Ein PV-Leistungsoptimierer ist ein Gerät, das direkt an die Solarmodule Ihrer Photovoltaikanlage angeschlossen wird. Es dient dazu, die Leistung jedes Moduls zu maximieren und eventuelle Mismatching-Verluste durch Verschattungen, Verschmutzungen oder andere Probleme zu minimieren. Traditionell sind Solarmodule mit Strings in Reihe geschaltet. Der Nachteil dieser Konfiguration ist, dass die Leistung des Strings durch das schwächste Modul bestimmt wird. Das bedeutet: Sobald ein Modul weniger Leistung bringt – sei es durch Verschattung oder Schmutz –, leidet der Ertrag der PV-Anlage.
Mit einem PV-Optimierer wird dieses Problem gelöst. Der Optimierer sorgt dafür, dass jedes Modul individuell arbeitet, unabhängig davon, ob andere Module im String weniger effizient sind. Das Ergebnis ist eine höhere Gesamtleistung der Anlage, besonders unter ungünstigen Bedingungen.
Die Funktionsweise eines PV-Leistungsoptimierers basiert auf dem Prinzip des Maximum Power Point Tracking (MPPT). Der Optimierer überwacht kontinuierlich die Spannung und Stromstärke jedes Moduls und stellt sicher, dass es immer am Maximum Power Point arbeitet – also dem Punkt, an dem es die höchste Leistung erzeugen kann.
In einer herkömmlichen PV-Anlage ohne Optimierer wird der maximale Leistungspunkt nur auf String-Ebene reguliert, was bedeutet, dass ein leistungsschwächeres Modul den Ertrag des gesamten Strings herabsetzt. Leistungsoptimierer sorgen dafür, dass dieses Problem umgangen wird und jedes Modul unabhängig von äußeren Einflüssen die maximale Leistung bringt.
PV-Leistungsoptimierer sind besonders dann sinnvoll, wenn Sie mit den folgenden Problemen zu kämpfen haben:
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Die Installation von Leistungsoptimierern für PV-Anlagen bietet eine Reihe von Vorteilen, die zu einer besseren Gesamtperformance führen:
Trotz der zahlreichen Vorteile gibt es auch einige Nachteile, die Sie bedenken sollten:
Eine häufig genannte Alternative zu Leistungsoptimierern sind Mikro-Wechselrichter. Diese Geräte werden ebenfalls an jedes Modul angeschlossen und ermöglichen eine individuelle Steuerung und Optimierung der Leistung. Der Unterschied besteht darin, dass Mikro-Wechselrichter die Umwandlung von Gleichstrom zu Wechselstrom direkt auf Modulebene vornehmen, während Leistungsoptimierer dies nicht tun. Mikro-Wechselrichter sind allerdings in der Regel teurer und werden eher selten verwendet.
Die Kosten für Leistungsoptimierer variieren je nach Größe Ihrer Anlage und der spezifischen Anforderungen. Als Richtwert können Sie mit 50 bis 200 Euro pro installiertem kWp kalkulieren. Diese Spanne hängt von Faktoren wie der Anzahl der Module, dem Installationsaufwand und dem gewählten Hersteller ab.
Für eine typische PV-Anlage bedeutet dies eine zusätzliche Investition, die sich auf mehrere Hundert bis zu über tausend Euro belaufen kann. Neben den Anschaffungskosten sollten Sie auch den Installationsaufwand berücksichtigen, da jedes Solarmodul individuell mit einem Optimierer ausgestattet werden muss
Die Frage, ob PV-Leistungsoptimierer mehr Ertrag oder unnötige Kosten bedeuten, hängt stark von den Bedingungen Ihrer PV-Anlage ab. Bei Anlagen, die durch Verschattungen, unterschiedliche Ausrichtungen oder Verschmutzung beeinträchtigt sind, können Optimierer eine sinnvolle Investition sein, da sie den Ertrag spürbar steigern können. Auch die verbesserte Überwachung und die Verlängerung der Lebensdauer der Module sprechen für diese Technologie.
Allerdings sollten Sie die höheren Anschaffungskosten und den potenziellen Wartungsaufwand nicht außer Acht lassen. Wenn Ihre Anlage optimal ausgerichtet und nicht von Verschattung betroffen ist, können sich die Kosten der Optimierer möglicherweise nicht lohnen.
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